Ein Sinuslift ist ein chirurgischer Eingriff in der Zahnmedizin, der auch als Sinusbodenelevation oder Sinus Augmentation bezeichnet wird. Der Eingriff wird durchgeführt, wenn der Knochen im Oberkiefer im Bereich der hinteren Backenzähne (Molaren) zu dünn oder zu niedrig ist, um Zahnimplantate sicher zu verankern.
Ein Sinuslift ist notwendig, wenn der Kieferknochen im Oberkiefer im Bereich der hinteren Backenzähne (Molaren) zu dünn oder zu niedrig ist, um Zahnimplantate sicher zu verankern. Es gibt mehrere Gründe, warum der Knochen im Oberkiefer unzureichend sein kann:
Zahnverlust: Wenn ein oder mehrere Zähne im Oberkiefer, insbesondere die Molaren, entfernt werden, kann der Kieferknochen im Laufe der Zeit zurückgehen, da der Kieferknochen nicht mehr ausreichend belastet wird.
Kieferentwicklung: Die Kieferknochen können bei manchen Menschen von Natur aus dünn oder flach sein, was zu einer geringen Knochenmasse führt.
Parodontalerkrankungen: Schwere Parodontalerkrankungen (Erkrankungen des Zahnhalteapparates) können zu Knochenverlust im Kiefer führen, einschließlich des Oberkiefers.
Trauma: Verletzungen oder Unfälle im Oberkieferbereich können zu Knochenverlust führen.
Ein ausreichender Knochen Bestand ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Zahnimplantaten, da diese in den Knochen eingesetzt werden, um eine stabile Verankerung zu gewährleisten. Wenn der Knochen im Oberkiefer nicht genügend Substanz für die Implantation bietet, kann ein Sinuslift erforderlich sein.
Nach einer Sinuslift-Operation ist es wichtig, einige Dinge zu beachten, um eine erfolgreiche Heilung und eine komplikationsfreie Genesung sicherzustellen. Hier sind einige wichtige Punkte, die nach einer Sinuslift-OP zu beachten sind:
Schonung und Ruhe: In den ersten Tagen nach der Operation ist es ratsam, körperliche Anstrengung zu vermeiden und ausreichend Ruhe zu nehmen, um die Heilung zu fördern.
Kühlung: In den ersten 24 Stunden nach der Operation kann die Anwendung von kalten Kompressen auf dem operierten Bereich helfen, Schwellungen und Schmerzen zu reduzieren.
Schmerzmittel: Falls erforderlich, sollten vom Zahnarzt verschriebene Schmerzmittel eingenommen werden, um Schmerzen zu lindern. Es ist wichtig, die Dosierung Anweisungen genau zu befolgen.
Antibiotika: Wenn der Zahnarzt Antibiotika verschrieben hat, sollten diese gemäß den Anweisungen eingenommen werden, um Infektionen zu verhindern.
Mundhygiene: Eine gute Mundhygiene ist auch nach der Operation wichtig. Sanftes Spülen mit einer desinfizierenden Mundspülung kann empfohlen werden, um das Infektionsrisiko zu verringern. Das Zähneputzen sollte jedoch vorsichtig erfolgen, um den operierten Bereich nicht zu reizen.
Ernährung: In den ersten Tagen nach der Operation sollte auf weiche, nicht zu heiße Nahrung geachtet werden, um die Belastung im operierten Bereich zu minimieren.
Nachsorge-Termine: Es ist wichtig, alle Nachsorgetermine bei Ihrem Zahnarzt oder Oralchirurgen einzuhalten, um den Heilungsfortschritt zu überwachen und eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Es ist entscheidend, die postoperativen Anweisungen Ihres Zahnarztes oder Oralchirurgen genau zu befolgen, um eine reibungslose Heilung und den bestmöglichen Erfolg der Sinuslift-Operation zu gewährleisten. Bei Fragen oder Bedenken sollten Sie sich immer an Ihren Zahnarzt wenden.
Nach einem Sinuslift können Schmerzen und Unwohlsein auftreten, insbesondere in den ersten Tagen nach der Operation. Die Intensität und Dauer der Schmerzen können von Person zu Person variieren, aber in der Regel klingen die Schmerzen allmählich ab und sind nach etwa einer Woche bis zehn Tagen deutlich reduziert.
Die Kosten für einen Sinuslift können je nach Standort, dem Fachwissen des Zahnarztes oder Oralchirurgen, dem verwendeten Knochenersatzmaterial und anderen individuellen Faktoren variieren. Die Gesamtkosten hängen auch davon ab, ob der Sinuslift in Verbindung mit der Implantation von Zahnimplantaten oder als separater Eingriff durchgeführt wird.
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